Jetzt schon an die Weihnachtsgeschenke denken

Verschwommene Weihnachtslichter

Dank an Dominick für das Bild. (Lizenz: CC BY 2.0)

Das Oktoberfest ist gerade erst rum, der Herbst hat seine bunte Seite noch gar nicht richtig gezeigt, aber trotzdem steht schon eines unmissverständlich vor der Tür: die Weihnachtseinkäufe. Schon seit mehreren Wochen stehen Lebkuchen und Dominosteine in den Geschäften, warum also nicht auch gleich an die dazu passenden Geschenke denken. Wenn du ein paar Dinge beachtest, kommst du günstiger durch den Weihnachtsstress.

Es soll Menschen geben, die sich im Januar schon nach den ersten Weihnachtsgeschenken umsehen. Für mich ein wenig früh, aber warum nicht. Schließlich haben sie dann ein ganzes Jahr Zeit, um das gewünschte Geschenk zum besten Preis zu besorgen. Sie ersparen sich somit auch den Shopping-Stress während der Adventszeit und können diese entspannt genießen. Aber das kannst du auch noch, denn darum sollte es an Weihnachten schließlich gehen: Zeit für seine Liebsten haben.

Mach eine Liste

Wie so oft: wenn du voran kommen willst, mach eine Liste. Darauf stehen alle Personen, die du beschenken möchtest. Zu jeder Person schreibst du ein passendes Geschenk. Danach kannst du dich im Internet (oder bei dir vor Ort) nach den günstigsten Preisen umsehen. Im Internet gibt es Preissuchmaschinen, die Preise ständig prüfen und dir bei deinem Wunschpreis per Mail Bescheid geben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du die zu Beschenkenden auf deiner Liste organisierst. Entweder du schreibst sie auf wie sie dir einfallen und platzierst daneben eine Geschenkidee. Besser ist aber du machst verschiedene Gruppen, denen du einen bestimmten Betrag zuweist. So können Geschenke für Familienmitglieder bis zu 50 Euro kosten, für gute Freunde 35 Euro usw. Danach wird je nach Budget nach einem passenden Geschenk gesucht.

Plane die Ausgaben in dein Budget ein

Egal wie du festlegst wer welches Geschenk bekommt, plane diese Ausgaben in dein Budget ein. Das hört sich gar nicht festlich an, aber Geschenke sind Ausgaben und gehören damit in dein Budget. Lege jeden Monat einen kleinen Betrag zur Seite, dann tun die Einkäufe im Dezember nicht so weh. Wenn du früh genug mit den Einkäufen anfängst, kannst du die Ausgaben über mehrere Monate verteilen. Wer weiß, vielleicht fallen die Geschenke dann finanziell gar nicht so ins Gewicht.

Schulden machen ist tabu

Auf gar keinen Fall sollst du dich für Geschenke verschulden. Wenn ein Geschenk außerhalb deines finanziellen Rahmens ist, dann wird es einfach nicht gekauft. Das ist manchmal hart, vor allem wenn es um Kinder geht. Aber Ziele wie Schuldenabbau sind wichtiger als der kurzfristige Konsum. Sich für ein Geschenk verschulden? Niemals!

Warte auf Schnäppchen

Kurz vor Weihnachten ziehen die Preise immer kräftig an. Warum ist ganz einfach: der Großteil der Menschen kauft die Geschenke erst im Dezember. Viele sogar erst ein paar Tage vor Weihnachten. Und manche erst an Heiligabend. Geschäftsleute wissen das und wollen daraus Profit schlagen. Wenn du aber die Zeit auf deiner Seite hast und früh genug anfängst, kannst du noch vor dieser Preiserhöhung zuschlagen. Vielleicht findest du in einem Geschäft einen reduzierten Artikel, der ein perfektes Geschenk hergeben würde. Dann kannst du zuschlagen.

Geschenke selber machen

Wenn du handwerklich ein wenig begabt bist kannst du Geschenke auch selber herstellen. Das Internet ist voll mit DIY-Anleitungen und Tipps für das richtige Geschenk. Dann kannst du den örtlichen Bastelladen aufsuchen und dort die nötigen Artikel einkaufen. Vom Stolz, etwas selbst hergestellt zu haben und der Entspannung währenddessen wirst du bestimmt begeistert sein.

Entspanne dich

Noch ist Zeit bis Weihnachten. Das wichtigste ist also: entspanne dich und fange einfach jetzt schon mit den Einkäufen an. Dann schmeckt der Glühwein in der stillen Zeit noch besser. »Ich muss noch unbedingt Geschenke kaufen!« Den Gedanken kannst du dir dann schenken.

Wer hat seine Weihnachtsgeschenke schon gekauft?

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Manuel,
    Super Impuls, den Du mit Deinem Artikel setzt!
    Ich habe in der Tat selbst schon meine „Weihnachtsliste“ für 2016 erstellt und begonnen, die Geschenke zu kaufen.
    Spart wahrscheinlich nicht nur Geld, sondern nimmt auch jede Menge Stress in der Woche vor Weihnachten raus ;-)
    Viele Grüße,
    FF

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